Vergleiche kostenlos Angebote von geprüften Fachbetrieben in deiner Region, in nur 2 Minuten. Mit dem Wärmepumpen-Check ermittelst du Kosten, Förderung und die passende Technik für dein Gebäude.
Weil die Förderung noch auf dem Höchststand ist und Öl und Gas teurer werden: Wer bis zum 31.01.2027 beantragt, bekommt noch 16 % Klimabonus, und laut Heizspiegel 2026 ist die Wärmepumpe schon heute die günstigste Heizung.
Drei Wege führen hier weiter: Der Kostenrechner zeigt in 60 Sekunden, was eine Wärmepumpe in deinem Haus kostet und spart. Die Förderseite listet KfW 458 und die Programme aller 16 Bundesländer. Im Ratgeber stehen die Antworten auf die häufigsten Fragen vor dem Heizungstausch.
Häufige Fragen
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet komplett installiert im Schnitt rund 36.400 €. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz fand bei 160 Angeboten Preise von 21.099 € bis 54.168 €. Beim Austausch einer Ölheizung oder einer mindestens 20 Jahre alten Gasheizung übernimmt die KfW 46 % von bis zu 28.000 €, also 12.880 €, mit Einkommensbonus bis zu 22.400 €. Vom Durchschnittsangebot bleiben so rund 23.500 € Eigenanteil, mit vollem Einkommensbonus rund 14.000 €. Weil eine neue Gasheizung laut Verbraucherzentrale im Schnitt auch rund 16.000 € kostet, zahlst du für die Wärmepumpe meist nur einige Tausend Euro mehr.
Ja. In der Feldstudie des Fraunhofer ISE mit 77 Wärmepumpen in Bestandsgebäuden erreichten Luft-Wasser-Wärmepumpen im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,4 und Erdwärmepumpen von 4,3: Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Entscheidend sind eine raumweise Heizlastberechnung und eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur, oft reicht der Tausch einzelner Heizkörper. Laut Bundesverband Wärmepumpe gehen rund vier von fünf neuen Wärmepumpen in bestehende Gebäude.
Die KfW zahlt 30 % Grundförderung, 16 % Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch einer Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung oder einer mindestens 20 Jahre alten Gasheizung und bis zu 40 % Einkommensbonus. Zusammen sind bis zu 70 % möglich, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 € (mit Kind bis 40.000 €) bis zu 80 % von höchstens 28.000 € förderfähigen Kosten, also bis zu 22.400 €. Ab dem 01.02.2027 sinkt der Klimabonus auf 12 %. Maßgeblich ist der Tag, an dem dein Antrag bei der KfW eingeht.
Steht der Heizungstausch ohnehin an, zählt nur der Aufpreis gegenüber einer neuen Gasheizung. Im typischen Einfamilienhaus (140 m², Baujahr 1970 bis 1990) ist dieser Aufpreis beim Wechsel von Gas nach etwa 5 bis 7 Jahren wieder drin, beim Wechsel von Öl schon nach 2 bis 3 Jahren. Wer eine Elektro-Direktheizung ersetzt, spart oft über 5.000 € im Jahr, und die ganze Anlage hat sich nach 4 bis 6 Jahren bezahlt gemacht, bei Nachtspeicherheizungen mit günstigem Nachtstrom (rund 20 ct/kWh) sind es rund 2.300 € Ersparnis im Jahr. Gerechnet ist mit heutigen Preisen (Gas 12,45 ct/kWh laut BDEW, Wärmepumpentarif 25 ct/kWh), unser Rechner zeigt dir deinen Fall.
Für die meisten Häuser ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die beste Wahl: Sie ist am günstigsten, braucht keine Bohrung und steckt in 95 % der 2025 verkauften Heizungswärmepumpen. Erdwärme (Sole-Wasser) arbeitet noch effizienter, kostet mit Bohrung aber meist 38.500 bis 56.000 €. Unser Wärmepumpen-Check empfiehlt dir den passenden Typ, Fachbetriebe aus deiner Region rechnen ihn dann konkret durch.
Meistens nicht alle. Moderne Wärmepumpen arbeiten auch mit vorhandenen Heizkörpern effizient, solange die nötige Vorlauftemperatur nicht zu hoch ist, oft reicht es, einzelne zu kleine Heizkörper zu ersetzen. Welche das sind, zeigt die raumweise Heizlastberechnung, die für die KfW-Förderung ohnehin Pflicht ist. Neue Heizkörper sind als Umfeldmaßnahme mitförderfähig.
Andreas Mali
Gründer & Redaktion WärmepumpenGenie
Andreas Mali ist Gründer von WärmepumpenGenie und recherchiert Förderprogramme, Heizkosten und Technikdaten fortlaufend aus Primärquellen (KfW, BAFA, Verbraucherzentralen, Fraunhofer ISE). Mehr über uns und unsere Methodik